Holzrahmenbau
Der Holzrahmenbau ist ein standardisiertes und kostengünstiges Bausystem: Ein feingliedriges Tragwerk aus vorgefertigten Hölzern wird beidseitig mit Holzwerkstoffen beplankt. Der dazwischenliegende Hohlraum kann komplett zur Wärmedämmung genutzt werden.
Beim Holzrahmenhaus können ganze Wandteile im Werk vorgefertigt werden, so dass das Haus vor Ort in kürzester Zeit aufgebaut werden und mit dem Ausbau unter dem Dach begonnen werden kann.
Es handelt sich um eine sehr flexible Bauweise, bei der auf der Innenseite der Außenwand zusätzlich eine Installationsebene (z. B. für Elektroinstallationen) angebracht werden kann.
Massivholzbau
Dieser Begriff steht für großformatige und massive Bauelemente aus Holz. Die Wand-, Decken und Dachbauteile werden aus kreuzweise verleimten Fichtelamellen hergestellt und millimetergenau zugeschnitten.
Mit diesem Verfahren sind massive Holzbauteile in Abmessungen von bis zu 4,80 m x 20 m herstellbar. Die Dicken variieren zwischen 50 und 300 mm und garantieren einen wirtschaftlichen Querschnitt für jede Belastungssituation.
Der kreuzweise Aufbau (Absperreffekt) garantiert mit seiner hochwertigen und dauerhaften Verleimung absolut dimensionsstabile und verwindungssteife Bauteile. Ob als standardisierte Decken-, Dach- oder Wandplatte oder als individuell und präzise vorgefertigter, montagefertiger Bausatz für ganze Gebäude – bauphysikalisch einfachste Konstruktionen garantieren wirtschaftlichste Anwendungen in allen Bereichen des Bauens.
Fachwerkbau
Unterschieden werden beim Holzbau mehrere Systeme. Das Bekannteste ist der Fachwerkbau. Hierbei wird die Aussteifung des Gebäudes durch Diagonalen in den einzelnen Ausfachungen erzeugt. Trotz dieser historischen und konstruktiv ungünstigen Bauweise für das Holz beträgt die technische Lebensdauer von Fachwerkhäusern oft mehr als 300 Jahre.
Holzskelettbau
Charakteristisch für den Holzskelettbau ist die stabförmige Tragstruktur aus senkrechten Stützen und waagerechten Trägern. Diese Bauweise unterscheidet sich durch den großen Stützenabstand von bis zu 5m und die Trennung der tragenden und der raumbildenden Struktur.
Die Aussteifung wird über Verbände erreicht und nicht wie bei der Holzrahmenbauweise durch die Beplankung. Durch die nichttragenden und raumabschließenden Wände ist die Grundrissgestaltung noch flexibler.
Durch die Kombination von Holzrahmen und -skelettbauweise sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Bei der Fassadengestaltung wählen Sie zwischen Putz-, Klinker- oder Holzfassade. Auch Kombinationen aus den verschiedenen Fassadentypen sind für uns kein Problem.